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MARKUS HACKSTEIN ist Senior Manager bei Syngroup – The Efficiency Consultants. Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten gehören Operative Unternehmenssteuerung und Ergebnisverbesserung für alle Bereiche eines Unternehmens ebenso wie die Begleitung von Unternehmensausrichtungsprozessen in Bezug auf Standort, Produkt und Kunde, Financial Modelling & Businessplanung sowie Process-Reengineering indirekter und direkter Bereiche.

NESPRESSO – DER TEURE SPÄTZÜNDER

Donnerstag, der 4. September 2014

1974 erwarb der Nestlé Konzern die Lizenz zur Herstellung von Kaffeemaschinen, die Espresso in Einzelportionen zubereiten können. Guter Kaffee aus einer kompakten Maschine, platzsparend und effizient, so die Idee. Der Name ist bekannt: Nespresso.

Die Serienproduktion begann 1986. Die ersten potenziellen Kunden, gehobene Bars und Restaurants, zeigten sich wenig begeistert. Platzmangel war kein Thema für die Baristas, die aber ihren Berufsstand in Gefahr sahen. Im ersten Jahr wurde lediglich die Hälfte der produzierten Maschinen verkauft.

Auch Versuche, Maschinen und Kapseln über ausgesuchte Einzelhändler an den Privatkunden zu bringen, scheiterten. Mit der Gründung des Nespresso Clubs startete 1988 der Direktvertrieb. Obwohl der Club bis 1997 auf 300.000 Mitglieder anwuchs, waren die Einnahmen nicht kostendeckend. Der Durchbruch gelang erst viel später.

Den Erfolg verdankte man erstklassigem Service, einem Premium-Markenimage und einem gelungenen Geschäftsmodell, das sich wie folgt auszeichnet:

Hohe Marktdurchdringung durch den Verkauf der Maschinen über den Einzelhandel.
Optimale Marge dank des Direktvertriebs der Kapseln über eigene Shops, Webseite und Callcenter.
Wiederkehrende Einnahmen durch Lock-in-Effekt: Die Kaffeemaschine ließ sich damals noch ausschließlich mit den patentierten Nespresso Kapseln betreiben.

Heute erwirtschaftet Nespresso einen Jahresumsatz von über 3,5 Milliarden Schweizer Franken. Ein Nespressokunde zahlt über 60 EUR für ein Kilogramm Kaffee. Vom Lizenzerwerb bis zum Markterfolg vergingen über 20 Jahre. Das Produkt hat sich dabei nicht wesentlich verändert.

Die Nespresso Story zeigt: Ohne ein tragbares Konzept ist auch die beste Idee wertlos. Das richtige Geschäftsmodell macht den Unterschied.

Wir wollen Sie vor teuren Nespresso Moments bewahren. Deshalb:

5 TIPPS FÜR EFFIZIENTE INNOVATION

1. Denken Sie in Geschäftsmodellen – nicht in Produkten!
2. Formulieren Sie Ihre Ideen mit leicht verständlichen Tools wie dem Business Model Canvas. Unternehmen wie SAP und Mastercard setzen dieses Tool regelmäßig ein und fördern damit eine gemeinsame Sprache.
3. Veranstalten Sie Geschäftsmodellwettbewerbe, nicht Ideenwettbewerbe und bauen Sie ein entsprechendes Portfolio auf. Aber verlieben Sie sich nicht in Ihre Ideen.
4. Setzen Sie beim Erstellen der Prototypen Ihrer Geschäftsmodelle Restriktionen. Das hilft kreativ zu bleiben, und neue Anwendungsmöglichkeiten und Einnahmequellen zu entdecken.
5. Testen Sie Ihre Geschäftsmodelle möglichst rasch und günstig. Kurze Zykluszeiten von Idee zu Prototyp zu Test und die Fähigkeit zu billigen Fehlschlägen stärken Ihre Innovationskraft.

Auf diesem Weg würden wir Sie gerne begleiten. Kommen Sie vorbei. Wenn Sie wollen, auch auf einen Nespresso.

MARKUS HACKSTEIN ist Senior Manager bei Syngroup – The Efficiency Consultants. Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten gehören Operative Unternehmenssteuerung und Ergebnisverbesserung für alle Bereiche eines Unternehmens ebenso wie die Begleitung von Unternehmensausrichtungsprozessen in Bezug auf Standort, Produkt und Kunde, Financial Modelling & Businessplanung sowie Process-Reengineering indirekter und direkter Bereiche.

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