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PHILIPP ZWIRN ist Senior Manager bei Syngroup – The Efficiency Consultants.
Zu seinen Schwerpunktthemen zählen operative Unternehmenssteuerung und Ergebnisverbesserung entlang der Wertschöpfungskette ebenso wie die Begleitung von M&A Prozessen.

TODESZONE WOHLFÜHLZONE

Donnerstag, der 27. November 2014

Kaum gelingt es Marktführerschaft zu erlangen, gilt bei vielen ein neues Unternehmensmotto: „Halten und verteidigen.“ Vor allem aber: „Nur ja nichts verändern, unsere Kunden wollen das genau so.“ Und aus Innovationen, Kostenführerschaft und technologischem Vorsprung wird konsequenter Stillstand.

Sind etwa Produktinnovationen erfolgreich implementiert, ist der Servicegedanke von Unternehmen generell eher gering. Aftersales, Ersatzteilverkauf oder Maschinenservice werden als lästige und überbewertete Leistungen betrachtet. Dementsprechend wachsen Unzufriedenheit und Frustration bei den Kunden. Ergebnisdruck und Marktveränderungen lassen sie nach serviceorientierteren und kostengünstigeren Alternativen Ausschau halten.

Zu spät realisieren Unternehmen, dass ihr Wettbewerbsvorteil dahin ist. Dass aus Innovation Commodity geworden ist. Aus Kostenführerschaft wurde allerhöchstens Mittelmaß. Und schon ist man nicht mehr einen Schritt vorne, sondern zwei Schritte hinten. Mitbewerber haben die Innovation schnell kopiert, die eigenen Prozesse auf Vordermann gebracht und gleich auch noch verbessert. Oder, auch unangenehm, mit anderen Systemen und Produktionsstraßen kombinierbar gemacht.

Zu diesem Zeitpunkt fehlt es bereits an Zeit und Ressourcen, um erfolgsentscheidende Schritte zu setzen. Schlimmer nur, wenn es gar am nötigen Bewusstsein mangelt. Gefragt sind nun konsequentes Nachfragen und strukturiertes Analysieren: Wie kontrollieren wir den Produktzyklus unseres Alleinstellungsmerkmals? Welche Weiterentwicklungen, welche Innovationen wünscht sich der Markt? Für welchen Mehrwert sind Kunden bereit mehr zu bezahlen? Um diese Fragen zu beantworten, muss Geld, das durch effiziente Lösungen erwirtschaftet wurde, in laufende Marktbearbeitung investiert werden.

Was also tun, damit aus der Wohlfühlzone, in der ein vermeintlicher Vorsprung nur verteidigt werden muss, nicht ganz schnell eine Todeszone wird?

Innovations-Monitoring betreiben, nicht nur auf Produktebene. Eigene Prozesse immer wieder kritisch hinterfragen. Den Markt und seine Teilnehmer laufend und konsequent beobachten. Den Produktzyklus der eigenen Produkte und Services ständig abgleichen. Beharrlich sein. Und unnachgiebig im Streben nach Innovationen.

PHILIPP ZWIRN ist Senior Manager bei Syngroup – The Efficiency Consultants.
Zu seinen Schwerpunktthemen zählen operative Unternehmenssteuerung und Ergebnisverbesserung entlang der Wertschöpfungskette ebenso wie die Begleitung von M&A Prozessen.

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