Case Study
Verbesserte technische Leistungsfähigkeit mit umweltfreundlicher Technologie
Suche und Erprobung eines neuen Produktionsverfahrens ohne hexavalentem Chrom (EU-Verordnung REACH)
Leistung
Business Transformation
Dauer
24 Monate
Syngroup Office
Mailand
Land
Italien
Umstellung auf
einen umweltfreundlichen
Produktionsprozess
Background

Unser Kunde entwickelt, fertigt und vertreibt hochwertige Produkte für die Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie. Die Hauptproduktionsstätte ist eine 180.000 m² große Anlage.

Syngroup wurde beauftragt, das Unternehmen bei der Suche und Erprobung eines neuen Produktionsverfahrens zur Eliminierung von sechswertigem Chrom aus dem Prozess zu unterstützen; dabei handelt es sich um eine Substanz, die in der EU aufgrund ihrer negativen Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit verboten werden soll. Aufgrund der strengen Spezifikationen, der Komplexität und sehr kostspieliger Feldversuche wurde ein Versuchsmuster vereinbart, dessen Form zunehmend repräsentativer für das Endprodukt war.

Ziele
  • die richtigen Spezialisten zu finden, die einen Teil des Galvanisierungsprozesses entwickeln, wobei Syngroup als Systemintegrator fungiert;
  • Schaffung eines Umfelds für die Teamarbeit zwischen den Spezialisten, um das “Out of the box”-Denken mit dem Ziel zu vereinfachen, die Spezifikationen des Kunden zu erreichen;
  • Zeit-, Kosten- und Beziehungsmanagement (EU-basiert), um dem Kunden eine schlüsselfertige Lösung bereitstellen zu können;
  • Sammlung, Analyse und Vergleich von Testergebnissen und Festlegen von Verbesserungsmaßnahmen.
Kernaufgaben
F&E Prozess-Management
Langfrist-Strategie
Schrittweise Verbesserungen
Unser Ansatz
  • Die erste Aufgabe von Syngroup bestand darin, die Anzahl der Testsitzungen mit einem Design zu definieren, das immer repräsentativer für das Endprodukt ist. Gemeinsam mit dem Kunden definierten wir auch die Anzahl der benötigten Proben, die Logistik für den Transport dieser sensiblen Proben quer durch Europa, das Testlabor für die Messung der Ergebnisse und die UNI-Norm, die für die Bewertung der Ergebnisse herangezogen wird.
  • Sobald die Ziele und der Prozess definiert waren, fungierte Syngroup als Hauptsteuerungsstelle, um die Beziehung zwischen allen Beteiligten im Rahmen einer gegenseitigen Vertraulichkeitsvereinbarung aufzubauen und die speziellen, geheimen Informationen des Kunden zu filtern.
  • Anschließend definierte Syngroup die Spezifikationen für alle Geräte, die im Rahmen der Verarbeitung der Proben zum Einsatz kamen, wobei Kosten und Flexibilität abgewogen wurden, leitete die Konstruktion der Geräte und koordinierte die Lieferung an das Verarbeitungslabor.
  • Syngroup leitete die Ausführung des neuen Prozesses im Labor. Dazu wurden die für die Kontrolle der kritischen Punkte erforderlichen Parameter definiert. Die Berater erstellten eine umfassende technische Analyse, um dem Kunden den Unterschied zwischen Ist-Zustand und Soll-Zustand zu verdeutlichen.
  • Nach Abschluss der Tests hat der Kunde beschlossen, einen 10-jährigen Entwicklungspfad einzuschlagen, um die Technologie für sein Endprodukt zu nutzen. Die lange Dauer des Projekts steht im Einklang mit den strengen Auflagen der Branche, in der der Kunde tätig ist.
Resultat
Eliminierung der CrVI-Komponenten (EU-Chemikalienverordnung REACH)
Übererfüllung der Metallspezifikationen
Vermeidung des Redisign von Bauteilen